Revier Wacken ein Naturparadies

Begrenzungen schützen das revier Wacken. Nur an wenigen Stellen erlauben schmale, selbstschließende Pforten den Zugang hinter den Maschendraht. Dahinter: Ein wahres Naturparadies. Wer sich hier bewegt, dem wird schnell klar: Auf dem Gelände des Wackener Revier ist der Mensch nur Gast. Dabei wurde das Gelände von Menschenhand geschaffen.

 

Das Revier Wacken reicht von den Orten Wacken im Westen und Nienbüttel im Osten sowie von Bokelrehm im Norden und Vaale im Süden. Mit seinen rund 150 Hektar ist das Gelände ein Spiegelbild der geologischen Entwicklung Schleswig-Holsteins. Im Laufe der Jahrtausende hat sich eine typische  Moränenlandschaft herausgebildet.  An den Stellen, an denen der Boden ein Versickern des Wassers verhindern, finden sich heute die eindrucksvollen Gewässer des Geländes.

 

In dieser Landschaft entstand ein Naturparadies, wie es in ganz Schleswig-Holstein seinesgleichen sucht. Nadelwälder gehen in Wilddäcker über, die bevorzugt mit Mais oder Markstammkohl zur Fütterung des Wildes bepflanzt werden. An sie grenzen Laubwälder, die wiederum in Seen oder Wiesen übergehen.

Kleine Hinweisschilder bitten den Naturfreund, sich auf den in geschwungenen Linien verlaufenden Wanderwegen zu halten. Große und kleine Straßen durchschneiden das Gelände. Zeichen und Hinweise, die an das Zusammenspiel von Mensch und Natur in diesem Revier erinnern. Wie auch die zwei Meter hohe Einzäunung. Doch, wer sich ein wenig länger auf dem Gelände aufhält, dem wird schnell klar: Es ist eben diesen Zäunen zu verdanken, daß sich in ihrem Schutz ein solches Paradies entwickeln konnte. Ein Paradies, in dem der Mensch Gast ist.

Auf dem Gänsesee, einer ehemaligen Tongrube, schwimmen unzählige Enten. Kaum werden sie die Nähe eines Menschen gewahr, erheben sie sich mit lautstarkem Geschnatter in den Himmel, um sich auf der gegenüberliegenden Seite des Sees erneut niederzulassen. Dieser speist eine Kette von fünf Teichen, die sogenannte Försterteichstaffel. Ein jeder von ihnen ist ein kleines Biotop.

Dank des weniger dicht erscheinenden Bewuchses in diesem Teil des Reviers läßt sich das Wild leichter beobachten. Wer sich hier leise und zurückhaltend bewegt, kann schon einmal Auge in Auge mit einem Rudel Rotwild oder einem jungen Damhirsch stehen.

Das Schalenwild hat sich im Laufe der Jahre so sehr vermehrt, daß es bejagt werden muß. Vor allem das Damwild hat sich gut eingelebt, es stammt aus Nord- und Süddeutschland. Hinzu kommt das Muffelwild. Auch Sikawild wurde für das Revier Wacken erworben. Es handelt sich dabei um Tiere der Unterart „Dybowski", deren Geweih und Körper größer sind als jene der Unterart „Nippon". Da die Sika jedoch nicht ausreichend Nachwuchs zur Welt brachten, wurden einige weitere Tiere uns dem Süden angeschafft. Neben dem Eindruck der, trotz aller Eingriffe, ungestörten Natur ist es wohl vor allem der Artenreichtum von Fauna und Flora, der den Besucher des Wackener Reviers am meisten fasziniert.

Außer dem schon erwähnten Schalenwild finden sich auch eine große Anzahl von Niederwildarten, verschiedenen Wildgansarten und schließlich zahlreiche Vögel. Ein Blick auf ihren Artenreichtum ist wie ein Auszug aus Brehm's Tierleben. Der Reichtum an Tieren und Pflanzen ist durch die ordnende Hand des Menschen entscheidend gefördert worden.

Zuvor wurde das Areal industriell ausgebeutet. Heute führen zum Beispiel ständige Rodungsarbeiten im Revier zu mehr Licht, so breiten sich Brombeersträucher aus, welche Lebensraum für neue Tiere schaffen, die sich hier bisher weniger wohlfühlten. Das so ständig erneuerte Paradies basiert wesentlich auf den Schutzzäunen und dem Engagement der Eigentümer und deren Mitarbeiter.

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Zur Tongrube 1

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